Alexis Degrenier und Yann Gourdon kennen sich seit Generationen, angefangen mit ihrem Studium an der ENM (Nationalen Musikhochschule) in Villeurbanne, bevor sie über zehn Jahre später durch gemeinsame Konzerte und Einladungen wieder zusammenfanden.
Aus Freundschaft entwickelte sich eine philosophische Beziehung und schließlich der gemeinsame Wunsch nach Zusammenarbeit.
Die Auseinandersetzung mit Zeit und Dauer bildet für Yann und Alexis den Kern ihrer gemeinsamen musikalischen Ambitionen.
Sie erleben diese fließende oder geschichtete Zeit, diese Spannungslinie, in der sich Dauer kreuzt und verwebt und so Rhizome des Denkens entstehen lässt.
Es entsteht ein begrenzter Raum, eine akustische Dichte von Elementen, die aufeinanderprallen, verschmelzen, zum Leben erwachen und sich dann wieder trennen.
BESETZUNG
Alexis Degrenier: Perkussion, Verzerrungen, Objekte
Yann Gourdon: Drehleier, elektronische Geräte
Étienne Foyer: Sound