Fragen nach Identitäten und Rollen in einer Diktatur lotet Karosh Taha in ihrem dritten Roman „Gulistan“ aus: vielstimmig, lyrisch und dicht. Auf der Suche nach ihrem verschwundenen Mann Çiya findet die Kurdin Gulistan ihn als Doppelgänger Saddam Husseins wieder und läuft Gefahr sich im Wahnsinn des Irak-Regimes zu verlieren.
Karosh Taha, 1987 in Zaxo, Kurdistan geboren, floh als Kind mit ihrer Familie selbst aus dem Irak nach Deutschland. Sie studierte unter anderem an der Uni Duisburg-Essen Englisch und Geschichte.
„Gulistan“ gibt sie eine ganz „eigene Grammatik“ – als Antwort auf die Sprache der Gewalt und Unterdrückung.
„Gulistan“ erscheint am 11. August 2026, im Dumont-Verlag, der auch „Beschreibung einer Krabbenwanderung“ und „Im Bauch der Königin“ veröffentlicht hat.